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Lesererfahrungen
ich finde es sehr sehr ärgerlich, daß Renault beim Espace eine spezielle navitech-Variante als Mogelpackung verkauft, weil diese nur für Deutschland geeignet ist. Die Europa-CD kostet ca. 200 Euro extra zum nachrüsten. Fast jedes mobile Navi hat ganz Europa drauf. Ein blöder marketing gag ist das aus meiner Sicht
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ich finde es sehr sehr ärgerlich, daß Renault beim Espace eine spezielle navitech-Variante als Mogelpackung verkauft, weil diese nur für...
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jsc (56)
17.07.2009
– 16:51
Kommentare:
*Aua*... und der nächste Beitrag, der beim falschen Modell gelandet ist.
Auch "jsc" meint das aktuelle Modell JK (2002-) und NICHT den Espace der ersten Generation, in dem man noch mit Papier-Straßenkarten navigierte. Um den aber geht es HIER...
Kopfschüttelnde Grüße
Uli
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*Aua*... und der nächste Beitrag, der beim falschen Modell gelandet ist.
Auch "jsc" meint das aktuelle Modell JK (2002-) und NICHT den Espace der...
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Uli
01.07.2010
– 17:20
uli@espace-freunde.de
Hallo,
der unmittelbar hierunter stehende Beitrag von 'Ganzman' bezieht sich offenbar auf ein jüngeres Modell des Espace, das konstruktiv, technisch und optisch NICHTS mit dem hier beschriebenen J11 zu tun hat.
Bitte entfernen bzw. (als Leser) ignorieren.
Danke und schöne Grüße
Uli
...der mittlerweile seine Espace Nr. 4, 5 und 6 besitzt.
Nr. 1 ist verunfallt in 2006 bei 335.000 km mit jeweils erstem Motor, Kupplung, Getriebe, Antriebswellen, Radlager etc.
Nr. 2 und 3 waren Schlachtauto und Übergangslösung...
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Hallo,
der unmittelbar hierunter stehende Beitrag von 'Ganzman' bezieht sich offenbar auf ein jüngeres Modell des Espace, das konstruktiv, technisch...
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Uli Schauenberg (40)
19.02.2008
– 11:08
E-Mail: uli(ät)espace-freunde(dot)de
Egal welcher Hersteller des Espace, als Matra habe ich nach ca. 200 Tkm totalen Motorschaden erleben müssen und als Renault der letzten Generation nach 30 Tkm neuen Tacho,
nach 50 Tkm platzte der Ventildeckel
und das Öl spritzte mir um die Ohren.
Zu vorläufigen Höhepunkt gehörte
der Bruch der Turboladerwelle, was die
selbstständige Verbrennung des Motoröls verursachte( der Motor ging
durch - 200 Tkm), was ich keinem wünsche - ich dachte das Auto brennt ab. Aber abschließend: Wo bekommt man so viel Auto und Raumspaß für dieses Geld? Diese Frage muß jeder selbst beantworten. Diese Erfahrung sollte jeder selbst machen und hoffentlich mehr Glück haben.
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Egal welcher Hersteller des Espace, als Matra habe ich nach ca. 200 Tkm totalen Motorschaden erleben müssen und als Renault der letzten Generation...
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Ganzman (47)
21.01.2008
– 21:41
E-Mail: henry.ganzer@t-online.de
Ein geniales Raum- und Karrosseriekonzept mit der Technik vom Dorfschlosser.
Nach einem Montagsmodell Jg. 1989, den ich 2 Jahre lang fuhr und mit vielen Reparaturen am Leben erhielt, hatte ich von 2001-2007 einen Jg. 1988, grün metallisé, 2,2lt-Einspritzer. Ich habe ihn mit über 300'000 km nur deswegen vor einigen Tagen weggegeben, weil ich die Gelegenheit hatte, von Freunden das Nachfolgemodell mit V6 zu übernehmen (habe übrigens mal einen Espace der 1. Generation mit weit über 500'000 km gesehen).
Das Verhältnis zwischen Aussen- und Innenmassen ist schlicht genial. Kein Auto kann so variabel mit allen möglichen sperrigen Gegenständen oder einer urlaubsfreudigen Familie vollgestopft werden und gleichzeitig dieses wendige Handling im Verkehr bieten. Auch als Wohnmobil lässt sich das Auto missbrauchen (habe mehrere Male ganz gut darin geschlafen). Gemütlich wird's auf dem Campingplatz insbesondere, wenn zur Ausstattung die drehbaren Vordersitze gehören.
Daher möchte ich nichts anderes mehr als einen Espace (solange er noch "echt" war, mit Kunststoffkarrosserie, bis zur dritten Generation).
Leider muss man jederzeit mit Investitionen rechnen und dem allgemeinen Zerfall entgegenwirken, aber im Gegensatz zu anderen Autos aus jener Zeit ist Rost kein Thema (ausser bei einigen Exemplaren am unteren Türende auf der Innenseite). Wohl deshalb sieht man heute noch erstaunlich viele Exemplare auf den Strassen.
Dank dem Beitrag von Nick ist mir jetzt (leider einige Tage zu spät) das Rätsel klar, weshalb mein Wagen ab und zu unerwarteterweise nicht anspringen wollte.
Die Sicherungsplatine ist schlicht eine Fehlkonstruktion: Der Kontakt, über welchen der Strom für den Lüfter läuft, ist geradezu prädestiniert zum durchbrennen, da er für diese Belastung zu klein bemessen ist. Da bot sich als Alternative zum Ersatz der ganzen Platine ein guter Bastel des Autoelektrikers mit einem anständigen, überbrückenden Kabel an.
Im Gegensatz zum R18, den ich zuvor fuhr, ist die Federung recht unkonfortabel, aber damit kann man leben, wenn man das Auto zu 50% als "LKW" verwendet.
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Ein geniales Raum- und Karrosseriekonzept mit der Technik vom Dorfschlosser.
Nach einem Montagsmodell Jg. 1989, den ich 2 Jahre lang fuhr und mit...
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Daniel Burri (44)
17.08.2007
– 22:24
E-Mail: dpburri@freesurf.ch
Hallo,
vielen Dank an Nick für die Historie. Ich möchte hier ein paar 'Gebrauchsinformationen' zu diesem Auto kundtun, gesammelt aus der Erfahrungen zahlloser Espace-Fahrer iim Forum der Espace-Freunde (http://www.espace-freunde.de).
Im Grunde seiner Konstruktion ist der Espace der ersten Generation (bis 1990) ein sehr robustes und langlebiges Auto. Rost ist auch nach 20 Jahren dank tauchverzinktem Chassis und Kunststoffkarosserie kein Thema und auch Motoren und Getriebe sind bei normaler Wartung langlebig. Mein eigenes Auto, Bj. 87, hat fast 300.000 km auf dem Tacho - mit dem ersten Motor und dem ersten Getriebe.
Wenn ich jetzt auf die typischen Macken zu sprechen komme, dann ist dabei immer zu berücksichtigen, daß die jüngsten Exemplare dieser Generation (die bis 12/90 produziert wurde) mittlerweile rund 15 Jahre alt sind.
Espace-fahren kann im Alltag immer wieder zu unliebsamen Überraschungen führen. Mal streikt der Anlasser, mal springt der Motor (trotz drehendem Anlasser) nicht an. Andere gehen während der Fahrt aus oder schütteln wie früher die Eisenbahn. In keinem dieser Fälle liegt ein dramatischer Defekt vor, aber alle kosten Nerven.
Dreht der Anlasser nicht, dann liegt das in 90% der Fälle am Steckkontakt des Magnetschalters. Dreht der Anlasser, aber der Motor springt nicht an, dann pumpt meist die Benzinpumpe nicht. Und das liegt an einem verharzten oder verkohlten Kontakt an der Sicherungsplatine oder einem hängenden Relais. Letzteres befindet sich unter dem linken Scheinwerfer - kein Mensch findet diesen Fehler 'zufällig'!
Geht der Motor während der Fahrt ohne weitere Symptome aus, dann liegt es am Relais der Einspritzanlage - direkt neben dem der Benzinpumpe. Spinnt vorher die Drehzahl, dann ist es entweder der Themofühler fürs Kühlwasser, dessen Steckkontakt oder ein verdrckter Leerlaufregler - den man aber auch in den meisten Fällen wieder gängig bekommt. Der teuerste der genannten Defekte ist das 'Schütteln' - das kommt vom inneren Gelenk der rechten Antriebswelle, das direkt über dem Auspuff liegt und das Fett in der Manschette dadurch extremen thermischen Belastungen ausgesetzt ist.
Treten alle genannten Fehler im Laufe eines Jahres auf, dann kosten sämtliche Reparaturen in Eigenregie und Verwendung einer gebrauchten Antriebswelle deutlich unter 500,- Euro.
Bringt man den Wagen jedesmal in die Werkstatt, ist man für die Behebung dieser Schäden schnell 2.000,- Euro los (incl. neuem Anlasser, neuer Sicherungsplatine, neuem Thermofühler und Leerlaufregler - alles Bauteile, die man reparieren bzw. erhalten kann).
Für seine Launenhaftigkeit entschädigt der Espace dafür im Alltag. Die schmalen Dachsäulen, die niedrige Gürtellinie und die riesige Frontscheibe schaffen auch ohne Glasdach eine sehr lichte Athmosphäre mit hervorragender Rundumsicht. Das hintere Ende des Autos liegt im Blickfeld, die Schnautze ist immer kürzer als man denkt. Überhaupt ist der ganze Wagen mit einer Länge von 4,26m (ab 1988: 4,36m) in etwa so lang wie ein moderner Golf - der Grand Scenic ist als 7-sitziger Kompaktvan 4,49m lang.
Wahre Größe zeigt der Espace der frühen Jahre dagegen beim Beladen: Entfernt man alle Rücksitze, stehen volle 3.000L (ab 1988: 3.050L) Laderaum zur Verfügung. Das ist fast das Doppelte von dem, was der Zafira zu bieten hat und mehr, als der aktuelle 'normale' Espace mit 40cm größerer Außenlänge.
Fährt man das Auto, dann stellt man bald fest, daß besonders der 2,2L-Benziner mit KAT nicht wirkt, als sei er fast 20 Jahre alt. Kräftig Drehmoment schon knapp über Leerlaufdrehzahl und Dauergeschwindigkeiten von gut 170 km/h bei einem Durchschnittsverbrauch von in der Regel 9-10 L erinnern an moderne Diesel - nur daß man hier eben Benzin bleifrei einfüllt. Leider sind aber auch die Wartungsintervalle Diesel-like (ok, war damals für Benziner normal: alle 10.000km) und die Steuer seit 1.1.2005 als Euro-1-Auto auch (331 Euro pro Jahr). Glücklicherweise gibt's aber Euro3-Kats für das Auto...
schon für unter 400,- Euro - die lohnen sich durch Steuerersparnis schon in weniger als 3 Jahren!
Man kann eigentlich generell sagen, daß man nur am Design (innen wie außen) wahrnimmt, daß man in einem 20 Jahre alten Auto sitzt. Die Fahrleistungen (s.o.) sind absolut zeitgemäß, das Fahrverhalten untadelig. Klar ist er kein Kurvenräuber, aber wenn man will, kann man so fahren, daß Otto Normalverbraucher mit seinem neuen Polo auf kurviger Strecke das Nachsehen hat. Allerdings Vorsicht besonders bei schwierigen Straßenverhältnissen: ESP war damals wohl noch nicht mal erfunden, ABS gab es nur für die späten Baujahre gegen Aufpreis. Airbags waren bei Renault noch unbekannt und im EuroNCAP-Crashtest würden die ersten Espace wohl eine negative Anzahl von Sternen sammeln...
Also schön langsam angehen lassen, dann muß man auch die Bremse nicht zu sehr malträtieren, die wahlweise zu hohem Verschleiß, schlechter Leistung oder zum Blockieren tendiert.
Ein ruhiger Fahrstil paßt auch am Besten zum Charakter des Autos, das eher Genußmittel als Streßabbau-Objekt sein will. Und in Ruhe kann man dann die hervorragende Aussicht genießen - der Blick schweift über die Dächer der anderen Autos, über manche Schall- und Sichtschutzzäune und über alle Leitplanken. Der Erfahrung nach ist Reisen im Espace auch deshalb so entspannend, weil die Kinder friedlicher sind. Die sehen nämlich viel mehr - und sind so abgelenkt. Aber schon wieder Vorsicht: Bis zum Modellwechsel Ende 1990/Anfang 1991 hatte der Espace hinten nur Beckengurte auf allen Plätzen! Zwar gab es Statik-Dreipunktgurt gegen Aufpreis, die sind aber heute selten, da sehr gesucht. Man findet auch immer wieder selbst eingebaute Dreipunktgurte - allerdings kann man da u.U. mehr schaden als nutzen (abschreckendes Beispiel: Gurtaufroller auf Kopfhöhe!). Und was die Versicherung zu solchen Umbauten sagt, will ich gar nicht wissen... :-(
Tja - bleibt zusammenzufassen: Viel Licht und viel Schatten. Was überwiegt, das muß jeder selbst wissen. Zu unterschiedlich sind die Ansprüche, die KO-Kriterien, die Vorlieben.
Ich selbst mag meinen nicht mehr hergeben. Die Kindersitze sind halt 'nur' mit den Beckengurten befestigt, sitzen aber trotzdem stramm. Wenn ich mal wieder stehenbleibe, kann ich mir selbst helfen. Und wenn etwas kaputt ist, bekomme ich preiswert gebrauchte Teile. Über die Espace-Freunde. :-)
Das Flair dieses Autos entschädigt für all die kleinen Macken - und die Nutzbarkeit überwiegt für mein Empfinden die konzeptionellen Nachteile (mangelnde Sicherheit).
Das alles muß - wie schon gesagt - jeder für sich entscheiden. Ich jedefalls bin glücklich und zufrieden mit diesem Auto!
P.S.
Der 2.2L-Katmotor hatte nie andere Leistungsdaten als 79kW/107PS, der 2L-Vergaser hatte 81kW/110PS und der Diesel bis Bj. 1990 immer 65kW/88PS. Erst im Nachfolgemodell gab es den Diesel ab 1994 auch mit 66kW/90PS.
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Hallo,
vielen Dank an Nick für die Historie. Ich möchte hier ein paar 'Gebrauchsinformationen' zu diesem Auto kundtun, gesammelt aus der...
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Uli Schauenberg (37)
07.01.2005
– 16:29
E-Mail: uli(at)espace-freunde(dot)de
lustiges Auto! Leicht und 120 PS...
;-) 80er flair wohin man schaut!
und unmengen von Platz.
da es noch keine History gibt:
Der Espace wurde entwickelt und produziert von matra als nachfolger des Simca/Talbot Matra Rancho (sollte ursprünglich auch ein hochdach bekommen).
War der Rancho(siehe Talbot) noch der vorläufer aller modernen suvs (sprich: jeep optik ist cool, doch wozu brauch ich allradantrieb?) war der espace der startschuss zur Großraumlimousine.(pkw-komfort mit bus-platzverhälltnissen)
Peugeot, die ende der 70er simca übernommen hatten und in talbot unbenannten lehnten das projekt espace ab. (sowas kauft kein mensch!)
Renault hatte ein offenes Ohr, und wir kennen den rest der geschichte...
ob sich die bei peugeot noch heute ärgern? ;-)
ob der espace oder der voyager der erste minivan war oder nicht ist offen. jedoch gab es den voyager auch als "scheibenverblechten" transporter.
übrigens: der espace kamm nicht sofort bei den leuten an. Im erste monat wurden gerade mal 9 stück verkauft...
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lustiges Auto! Leicht und 120 PS...
;-) 80er flair wohin man schaut!
und unmengen von Platz.
da es noch keine History gibt:
Der Espace wurde...
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nick (26)
26.09.2004
– 12:46
E-Mail: nickmame@gmx.at