Tipps zum Einrichten einer eigenen Hobbywerkstatt

Viele Autoliebhaber wollen selber an ihren guten Stücken Hand anlegen, um Geld zu sparen oder ihrem Hobby, dem Schrauben, nachzugehen.

Tipps zum Einrichten einer eigenen Hobbywerkstatt

Viele Autoliebhaber wollen selber an ihren guten Stücken Hand anlegen, um Geld zu sparen oder ihrem Hobby, dem Schrauben, nachzugehen. Viele gängige Reparaturen sind mit einem Teil an Grundwissen in Eigenregie möglich. Eine kleine Werkstatt ist hierfür unabdingbar. Dennoch sind ein paar Dinge zu beachten. Welches Werkzeug brauche ich? Welche Einrichtung ist nötig um gut agieren zu können?

Das Werkzeug

Hier gilt, wie in einer Fachwerkstatt, gutes, qualitativ hochwertiges Werkzeug bringt längerfristig Erfolge. Sonderangebote aus der Werbung diverser Baumärkte helfen, die Investitionskosten gering zu halten. Wichtig ist, dass nicht jedes Angebot ein gutes ist. Das heißt, nicht beim erst besten Angebot zuschlagen. Auch markenbezogenes Werkzeug sollte je nach Bedarf angeschafft werden. So ist der Torx-Schraubenkopf von BMW entwickelt worden, um Hobbyschraubern entgegen zu wirken. Am Ende hat sich diese Variante, die dem Imbus ähnelt auf dem gesamten Markt durchgesetzt. Das ist gut für alle, die selber basteln wollen, da die passenden Aufsätze im freien Handel zu erstehen sind. Dies ist ein Beispiel von vielen. Markenbezogen sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden, welche Spezialwerkzeuge für das eigene Fahrzeug gebraucht werden. Das Internet bietet hier ebenfalls viele Möglichkeiten, Preise zu vergleichen und viel Geld zu sparen. Testberichte und Rezensionen sind in diesem Fall wichtig, da man das Werkzeug nicht begutachten kann, um sich ein Bild zu machen.

Gängige Reparaturen

Am häufigsten wird der Radwechsel durchzuführen sein. Wer dies fachmännisch angehen will, sollte einen Drehmomentschlüssel oder einen Drehmomentschrauber im Repertoire haben. Letzteres ist teurer in der Anschaffung, da hierfür ein Kompressor benötigt wird. Meist sind Radschrauben und -muttern zu fest angezogen, was zum Wegbrechen führen kann. Somit betrifft dies direkt die Fahrsicherheit. Der Ölwechsel zählt ebenfalls zu den regelmäßigen Arbeiten in einer Werkstatt. Die ordnungsgemäße Entsorgung des Altöls ist das A und O in diesem Fall.

Eine wiederkehrende Frage - Hebebühne ja oder nein?

Sicherlich ist sie eine große Hilfe bei schwer zugänglichen Stellen am Auto, vor allem im Bereich des Unterbodens, jedoch sollte bedacht werden, dass dies hohe Kosten verursachen kann. Ebenso müsste der Platz vorhanden sein. Eine große Deckenhöhe ist notwendig und die Befestigung im Boden muss gewährleistet sein. Eine Auffahrrampe oder eine Grube stellen eine gute und günstigere Alternative dar. Kommen diese ebenfalls nicht in Frage, greifen die Meisten auf den Wagenheber zurück. Hierbei gilt, dass er ordnungsgemäß am Fahrzeug angebracht werden muss und die nötige Absicherung, gegen ungewolltes Absenken, mit Böcken bedacht werden muss.

Was ist noch wichtig?

Gängige Flüssigkeiten sollten zum Inventar einer guten Heimwerkstatt gehören. Destilliertes Wasser, für Batterien, die nicht wartungsfrei sind. Motorenöl, Kühl- und Scheibenwischflüssigkeit sollten ebenfalls vorrätig sein. Bremsenreiniger zum Entfetten und Säubern der Bremsen.

Fazit

Wer spart und ein Auge auf alle wichtigen Dinge hat, kann auf Dauer günstig zu Hause schrauben.


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