Simca · Generation I

Simca 1100

Der Simca 1100 wurde von 1967 bis 1981 auf dem deutschen Markt angeboten. Er zählt zur Klasse untere Mittelklasse. Nachfolger ist der Simca Horizon (1978–1979).
1967 – 1981 untere Mittelklasse
4-tr. Stufenheck-Limousine, 1967 – 1981 © Peugeot
Am deutschen Markt
15 Jahre
Modellvarianten
1
Motorisierungen
7
Karosserieformen
1
Vorgänger
kein Vorgängermodell
Nachfolger
Simca Horizon (1978 – 1979)

Modellvarianten

Eine Ausführung auf dem deutschen Markt

1967 – 1981

4-tr. Stufenheck-Limousine

Länge
3,94 m
Breite
1,59 m
Höhe
1,46 m
Radstand
2,52 m

Technische Daten

Motoren, Maße und Preise

Motorisierungen 7
Motor Kraftstoff Zylinder Hubraum Leistung Angeboten
Benzin Benzin 4 944 cm³ 48 PS vor70-71
Benzin Benzin 4 1.118 cm³ 54 PS 1973 – 1981
Benzin Benzin 4 1.118 cm³ 60 PS vor70-81
Benzin Benzin 4 1.196 cm³ 75 PS vor70-71
Benzin Benzin 4 1.204 cm³ 55 PS 1971 – 1978
Benzin Benzin 4 1.294 cm³ 75 PS 1971 – 1978
Benzin Benzin 4 1.294 cm³ 82 PS 1973 – 1978
Abmessungen 1 Variante
Variante Angeboten LängeBreiteHöheRadstandKofferraum
4-tr. Stufenheck-Limousine 1967 – 1981 3.944 mm 1.588 mm 1.458 mm 2.520 mm

Alle Angaben beziehen sich auf die in Deutschland offiziell angebotenen Ausführungen. Die Jahreszahlen nennen den Zeitraum, in dem das Fahrzeug hier zu kaufen war — über Händlernetz oder Importeur; bei Kleinserienherstellern ist das zugleich die Bauzeit.

Häufige Fragen

Fragen zum Simca 1100

Von wann bis wann gab es den Simca 1100 in Deutschland?

Der Simca 1100 wurde von 1967 bis 1981 auf dem deutschen Markt angeboten, also 15 Jahre lang.

Zu welcher Fahrzeugklasse gehört der Simca 1100?

Der Simca 1100 zählt zur Klasse untere Mittelklasse.

Welche Karosserieformen gab es beim Simca 1100?

Überliefert sind eine Karosserieform: 4-tr. Stufenheck-Limousine.

Welche Motoren gab es im Simca 1100?

Im Bestand stehen 7 Motorisierungen von 48 bis 82 PS. Der Hubraum reicht von 944 bis 1.294 cm³. Als Kraftstoff ist Benzin verzeichnet.

Welches Modell folgte auf den Simca 1100?

Nachfolger ist der Simca Horizon (1978–1979).

Leser-Erfahrungen

31 Beiträge zum Simca 1100

Original-Beiträge aus der Community — unverändert übernommen.

Wolfgang Wirtz-Nentwig

Meine Eltern hatten 1972 einen Simca 1100 Kombi gebraucht gekauft (wenn ich mich recht erinnere, war der Wagen Baujahr 69). Es war weiß lackiert - mit roten Kunstledersitzen (im Sommer konnte man sich darauf beim Einsteigen immer so schön die kurz-behosten Beine verbrennen!). Das Auto hatte uns (Eltern und 4 Kinder) riesigen Spaß gemacht. Wir haben es wirklich geliebt - und heute trauere ich ihm nach - vielleicht nur aus larmoyanter Nostalgie.

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büscher alexander

mein vater hat dieses auto 1972 neu gekauft.Es war rot und ein GLS. er fuhr dieses auto 10 jahre.

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Christian Gores

zur Zeit versuche ich einen 73er 1100GLS zu restaurieren. Er hatte damals schon wassergekühlten Quermotor und Frontantrieb und die schräge Heckklappe, als die Wolfsburger noch mit Heckmotor fuhren. Er stand 8 Jahre in einer Halle und die letzten beiden im freien davor. Nun bin ich dabei das gute Stück zu zerlegen um dann alles zu reparieren.Vielleicht kann mir jemand gute Tips zur Wiederbelebung nach diesen 10 Jahren geben.

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Christof Oldenburg

Ich bin mit einem 72er 11OO GLS von 1972 bis 1974 als Beifahrer nationale und internationale Rallyes gefahren. Als wir 1972 das erste Mal damit am Start erschienen, meinten unsere Konkurenten: "Was wollt ihr denn mit diesem Schweinekoben hier". Am Ziel hatten wir den Klassensieg erreicht und das ging das ganze Jahr so. Am Jahresende wurden wir hessische Vizemeister im Rallyesport! "Was für ein Auto!" Ich trauer ihm immer noch nach!

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Wilfried Hagelüken

Der 1100er war mein zweites Auto. Ich erinnere mich gut an ein paar Simca-Spezialitäten. Die Scheibenwaschanlage funktionierte pneumatisch. Es gab da im linken Fußraum einen halben Gummiball. Wenn man Wasser auf der Scheibe wollte, hat man einfach herzhaft draufgetreten. War der Ball hart und kam kein Wasser, war die Anlage eingefroren - so einfach war das. Die Schaltung war weniger exakt - so ungefähr beschreibt es besser. Leider lag der Rückwärtsgang ganz links außen und konnte schon mal mit dem ersten Gang verwechselt werden, zumal es keine Sperre gab. Die Kupplung war laufend defekt. Ansonsten ein klasse Wagen. Wenn andere im Winter fluchten, ist mein Simca dank Choke immer angesprungen. Das arrogante Überlegenheitsgegrinse hatte dann schnell ein Ende. Straßenlage dank Frontantrieb Spitze. Mit der Heckklappe hat man jeden Käferfahrer neidisch gemacht. Wenn der Wagen nicht so gerostet hätte ... Tolle Karre!

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Christian Hummler

1978 kaufte ich einen weissen Simca 1100 ti mit Jahrgang 1974. Ein Super Auto,so dass ich es auf meiner Homepage auch aufgeführt habe. Christian Hummler www.christian.hummler.ch.vu

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Schmidt Detlev

Ich habe auf Simca damals Kfz-Mechaniker gelernt und wir hatten bis auf den damals serienmäßigen Rost (den man aber mit etwas Fachwissen in den Griff bekam) und den notorischen Gangreißer, die regelmäßig die Synkronisation killten (im Normalfall ehem. Opelfahrer)keinerlei Probleme mit dem 1100er. Ich bin selbst 4 1100er gefahren und dank meiner großen Finanzdecke hatte keiner unter 90000km beim Kauf. Ich fuhr keinen unter 3 Jahren bei einer durchschnittlichen Km-Leistung von 20000 Km im Jahr. Ich bin bis heute noch der Meinung der SIMCA 1100 war eines der praktischsten und bezahltbarsten Auto´s nicht nur seiner Zeit.Ich vermisse ihn wirklich. PS:zur Zeit fahre ich einen Peugeot Partner und einen alten Fiat Fiorino, Leider kein vergleich, but all is feeling.

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Karl Martin

ein sehr tolles Auto! Und vor alem für die damaligen Verhältnisse unheimlich komfortabel und praktisch! Und einfach soooo schön. Vor allem in Bade-Enten-Gelb :)

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antonio carou

hatte mit 20 einen 1100er die kiste war super . mein bruder fuhr 2 st. der letzte ein ti.

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Rudolf Stahl

Auch ich fuhr Anfang der 70-er Jahre einen silbergrauen 1100 GLS. Mein zweites Auto. Etwas optisch aufgemotzt mit mattschwarter Haube, leuchtend orangefarbig lackierten Seitenstreifen, 4 Zusatzscheinwerfern usw. nahm ich an zahlreichen Club-Rallyes teil. Höhepunkt war die Teilnahme an der 1. Touristen-Rallye Goldstrand (Bulgarien) 1972. An dieser Rallye habe ich auch noch 1973 und 1974 teilgenommen, allerdings mit anderen Autos und "nur" als Beifahrer. Schöne Erinnerungen!!! Rudolf Stahl 26.08.2005

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Olaf Franken

Mein Vater hatte einen silbernen Chrysler Simca 1100 GLS, Bj 1972. Bis auf eine Roststelle über dem Tankdeckel war der Wagen top als er ihn 1978 gegen das Nachfolger-Modell, Horizon LS, eingetauscht hat.

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Bernd Nörenberg

1983 bekam ich meinen Simca 1100 ES (58 PS, Halbautomatik) von meinem Vater geschenkt, der sich einen Talbot Horizon gekauft hat. Das Auto war praktisch, bequem, sparsam und hatte noch eine richtige Seele. Meine kumpels und ich hatten viel Spaß mit dem Wagen. Der Rost hat uns dann leider schon 1984 getrennt und so bin ich Peugeot-205-Fahrer geworden.

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Peter

... tja, was soll man da noch zufügen?? meine erste Erinnerung war der beige 1100er meiner Eltern den roten Kunstledersitzen (1967 oder 1968), danach noch einer in orange, der nächste war dann 1983 mein erster Simca, ein 78er Halbautomat, der mich und meine Freunde nach Frankreich und in die Schweiz gebracht hat, und mein letzter Simca war der 1510 von Papa, den ich 1987 gegen einen 205er Peugeot getauscht habe. Manchmal träume ich noch tief in der Nacht, ich hätte einen 1100er in der Garage stehen ......

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Friedhelm Haulena

1972 fuhr ich meinen ersten Simca, einen 3-türigen 1100 S mit 1,3 L-Maschine und 75 PS. Der war für damalige Verhältnisse schon sehr gut ausgestattet und auch sehr zuverlässig und praktisch. Als mir ein Stein die Windschutzscheibe zerbröselte und wir ausserdem ein Kind bekamen, musste ein 5-Türer her mit Verbundglasfrontscheibe. Wir holten uns also einen quittegelben 1100 TI mit 82 PS, einen echten Wolf im Schafspelz mit geradzu luxuriöser Ausstattung bei moderatem Preis (Liste 9.365,- DM), für das Geld bekam man damals gerade einen 55 PS Golf (aber noch ohne Räder)! Der TI fuhr wirklich super. Danach stiegen wir auf einen 1308 GT (damals schon Simca-Chrysler) um, der verarbeitungsmäßig viele Wünsche offen ließ.

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Harald Entrop

1971 kauften Wir Uns einen gebrauchten 1100er LS ( billig). Für alles bedienbare brauchte man einen individuellen Trick. Das Einzige was ( trotz Pflege ) nicht durchgerostet war , war der Zündschlüssel . Aber schön war`s und cash bezahlt ( 900 DM).

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Detlef B.P. Sabelus

Im April 1971 kaufte ich mein erstes Auto, einen brandneuen Simca 1100 Spezial, blau-metallic, 75 PS mit 2 Weber-Doppelvergasern. Der dritte Gang war das Beste, damit killte ich BMW 1602 und Capri 1700 GT, mußte aber in der Endgeschwinditkeit leider passen, fuhr nur 160 mit Mühe. Die Straßenlage bei diesem werksseitig mit Sportfahrwerk ausgestatteten "Spezial" war sensationell. Veralteter Stoßstangenmotor, schlapp unten und oben, alle 5.000 km waren die Stößelstangen verbogen bei meiner hochtourigen Fahrweise. Nach 3 Jahren war er motormäßig fertig, auch viel Rost. Fazit: Ich würde (fast) alles geben, wenn ich heute noch einmal einen bekommen könnte, es gibt aber einfach keine mehr, alle wohl weggerostet, nur noch die normalen 1100er Modelle, das sind aber schwankende Sänften!

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Pedi Antwort

Detlef ich hab die Lösung!!! fine-youngtimer-cars.de M.f.G

eva lennquist

für den schottischen terrier ausgezeichnet. das auto war leicht zum parken und ging nicht so schnell wie das auto, welches ich davor hatte. in der linksbewegung bin ich mit dem auto nicht negativ aufgefallen.

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Artur Neumann

Meinen ersten SIMCA 1100 Special bekam ich für gerade mal 5.800 gebraucht mit 15.000 km im Jahre 1973. Er besaß zwei breite weiße Straifen längs über das ganze Auto von vorne bis hinten. Ein tolles Teil. Super wild und mit 75 PS so schnell wie ein FIAT 1500. (Auf der Autobahn mit Kumpels getestet). Der zweite Simca 1100 habe ich aus FRankreich direkt importiert (letztendlich teuer wie im Laden hier). Nur der Rost war schneller ... Danach gab's noch 2 HORIZON 69 und 83 PS einen TALBOT SOLARA und einen MATRA RANCHO. Der als Ableger des 1100er war das (soweit mir das in meinem Alter gestattet ist zu schreiben) "geilste Auto der damaligen Zeit. Wir haben ihn als Urlaubsauto (5 Personen), als Kleinlaster (herunterklappbare Klappe hinten) und als "Klein-Wohnmobil" (lange Ladefläche genutzt. Schade, würde gerne mal wieder so ein Auto besitzen!!

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achdorf

Meine Mutter hatte sich 1968 einen weißen Simca nagelneu gekauft. Es hatte schwarze Sitze, das Amaturenbrett war aus schwarzem Kunststoff mit aufgesetztem Holzimitat. Ich liebte dieses Auto. Wir hatten ihn bis 1985. Am Ende erinnere ich mich, wie mein Papa immer mehr daran reparieren mußte. Wenn ich das Caramba-Öl irgendwo rieche, muß ich an den Simca denken. Das ist für mich dadurch ein vertrauter Geruch geworden. Ich würde heute so gerne auch einen Simca haben und bin ständig auf der Suche. Das wäre mein absoluter Traum!! Viele Grüße an alle Simca1100-Liebhaber.

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Pedi Antwort

Wenn Sie Interesse an einen Simca haben in einen sehr guten Zustand,dann schauen Sie mal unter: fine-youngtimer-cars.de !! M.f.G: Djodar

Manfred

Der Simca 100 LX (Erstzulassnung 1977) war mein erstes Auto, den ich mir neu für 9099 Mark gekauft hatte. Den Kaufvertrag und eine Reparaturanletung habe ich heute noch. Die Straßenlage des damals schon fast 1 t schweren Fahrzeuges war mit seinen serienmäßigen 145 SR 13-Reifen eher bescheiden. Auch die Fahrleistungen ließen zu wünschen übrig. 1118 ccm, 50 PS. Trotz meherer Einstellversuche lief er zeitweise nicht über 120 km/h, verbrauchte aber dafür 13 Liter Normalbenzin. Freitags auf der Autobahn bei Kassel zogen den Berg hoch immer die voll besetzten Arbeiterbusse an einem vorbei. Aber trotzdem, mit dem ersten Auto ist es eben wie mit der ersten Liebe, die vergißt man nicht. Mein Simca wurde mir leider im Jahre 1980 geklaut und zu Schrott gefahren. Die Versicherung wollte mit damals für das wohlgemerkt 2 1/2 Jahre alte Auto noch 2950 DM ersetzen. Schade, heute sind sie fast alle aus dem Straßenbild verschwunden. Und Simca kennt von den jüngeren Leuten niemand mehr.

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Willi

Ich hatte einen Sinca 100 ti., blaumetallic mit Holzlenkrad und 4 Türen und Heckklappe. Klasse Auto, zuverlässig und für damalige Verhältnisse schnell. Als Zugfahrzeug für unser Boot nicht ganz so optimal, da bei feuchtem Untergrund die Räder durchdrehten ( wegen dem Vorderradantrieb), aber alles in allem ein Klasse Auto.

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Rudolf Stahl

Auch ich fuhr Anfang der 70-er Jahre einen silbergrauen 1100 GLS. Mein zweites Auto. Etwas optisch aufgemotzt mit mattschwarter Haube, leuchtend orangefarbig lackierten Seitenstreifen, 4 Zusatzscheinwerfern usw. nahm ich an zahlreichen Club-Rallyes teil. Höhepunkt war die Teilnahme an der 1. Touristen-Rallye Goldstrand (Bulgarien) 1972. An dieser Rallye habe ich auch noch 1973 und 1974 teilgenommen, allerdings mit anderen Autos und "nur" als Beifahrer. Schöne Erinnerungen!!! Falls es noch jemand aus der Reihe der Teilnehmer an dieser Rallye gibt, kann er sich mal bei mir melden! Bitte den bisherigen Beitrag vom 26.08.2005 wegen der neuen E-Mail-Adresse gegen diesen Artikel austauschen. Danke

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Stephan Klambauer

Ich habe in einer Simca Werkstatt KFZ-Mechaniker gelernt und mein erstes Auto war ein Simca Rally1 mit 54 PS. Ein par Jahre später hatte ich einen 1100er S mit 75 PS. Das Auto hatte ein sensationell geiles Armaturenbrett mit lauter einzelnen Instumenten. Das Konzept (Frontantrieb mit quer eingebautem Motor) war bei Simca schon ausgereift, als noch keiner wußte, dass es so was mal von VW oder Opel oder all den anderen geben sollte. Der Rost dürfte aber mittlerweile die meisten dahingerafft haben. Das galt übrigens für die meisten Franzosen. Gruß aus dem schönen Odenwald.

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K. Hirsch

Hatte 2 dieser Sorte. Zuerst einen funkelnagelneuen 1100 LS mit 60 PS, weiß, 1971 gekauft, haarsträubende Staßenlage mit werkseitig montierten Goodyear Reifen, hab sie noch im Neuzustand gegen die damals tollen Dunlops ausgetauscht. Starten auch bei Wärme nur mit Choke, dafür aber immer, auch bei -22 Grad. 1975 waren die Längsträger, an denen das Fahrwerk und der Motor angeschraubt waren, total durchgerostet, ein günstiger Tausch auf einen giftgrünen Metallic-Spezial mit 75 PS war die Rettung. Der Doppelvergaser vertrug im Gegensatz zum LS keinen Choke, und fuhr auch immer problemlos, allerdings war das Grün eine ausgesprochenen Tarnfarbe, dreimal fuhren mir Leute ins Auto, die mich "nicht gesehen hatten, wo kamen Sie denn her?". Da man sich damals Schäden noch bar auszahlen lassen konnte, finanzierten mir die Versicherungen das komplette Auto. Minus: Der unzugängliche Motorraum, zum Kerzenwechsel 2 verschiedene Kerzenschlüssel oder Abbau des Luftfiltergehäuses, absoluter Cholerikertest der Wechsel des Ölfilters. Und ROST, 1000mal Rost...! Plus: Nie der kleinste technische Defekt, einsteigen und fahren.

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Rainer Kebschull

Meinen ersten 1100er bekam ich im Sommer 1970, rot war. Mit dem Rost hatte er es gar nicht so. Nach vier Jahren war nur der hintere Kotflügel um den Tankstutzen durchgerostet. Aber etwas reparaturanfällig war er, pro Jahr ein Anlasser und auch zwei Lichtmaschinen waren fällig. In der Erinnerung muss ich sagen, ein tolles Auto mit viel Platz, und endlich konnte ich mal die Käfer auf der Autobahn stehen lassen. Dann kam noch ein gelber 1100, aber das war ein echtes Montagsauto, vieles war werkseitig nicht richtig festgeschraubt. Aber auch an den gelben erinnere ich mich gern. Es folgte noch ein 1307, dem ich von allen meinen Simcas am meisten nachtrauere.

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Bernhard Stradinger

Als ich 1976 den Führerschein machte, fuhr mein Vater einen 1100 GLS. Für den Führerscheinneuling war das größte Problem der Joke griff. Bei minus 20 Grad mal halb raus ziehen, oder mal ganz raus ziehen, oft 10 Minuten gebraucht zum starten, aber gelaufen, gelaufen, gelaufen.

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Georg Dobslaw

Der Simca 1100 war uns ein treuer Begleiter durch die Familiengeschichte. Vater wurde 1969 als zweites Auto nach einem BMW 700 LS von uns Söhnen ein gebrauchter 2-Türer 1100 LS, Baujahr 1967, aufgequatscht. Bei der ersten Besichtigung unter Schnee und Eis bedeckt, sprang er erstaunlicherweise mit Choke sofort an. Der Preis beim VW-Händler war günstig, schnell weg von Hof damit! Der musste ja noch viele Jahre technisch überholte unpraktische Käfer, TL1600, K70 und 411er verkaufen. Der Franzose wurde als Bauwagen eingesetzt und überstand die harte Bedienung durch die Dampflokführer-Hände für 10 Jahre unter der gekonnten Pflege von Herrn Klöckner, Bielefeld, heute Peugeot-Händler. Dann übernahm ich vom Onkel einen beigen 4-Türer Kombi Tourisme LS. Ein superpraktischer Wagen, die hintere Sitzbank konnte man zur Liegefläche umklappen, auch leicht entfernen. Einmal wurde der Beifahrersitz hinter dem Fahrersitz montiert und ein Klotz von Motorrad XS 650 aus London grau importiert! Aber der Rost: Als in einer Waschanlage ein Schwall Wasser durchs Spritzblech an der Lenkung vorbei auf der Hose landete und im Winter eine Decke auf den Knien den Fahrtwind zurückhalten musste, kam ein rostroter, schicker 2-türer1100 LX ins Haus. Dann gab es einen gelben 4-Türer GLS mit brauner Innenausstattung, den ich heimlich kaufte und die Garage stellte. Doch als das Frauchen die Schwingtür öffnete, hing der Haussegen genauso schief. Nun kam unser Bester ins Haus: ein silbergrauer 1100 GLS Break mit Nebelscheinwerfern im Kühlergrill und Sonnendach auf "Breitreifen" 155 SR 13, dazu besorgte ich 5J-13 Alu-Felgen vom 1100 TI, ein fahrsicherer Hingucker. Durch die Drehstabfederung konnte man die Karosserie anheben und ab gings quer durch Europa bis nach Antalya in die Türkei. 1984 ging das noch durch Ungarn, über den Autoput durch Jugoslawien und Bulgarien; 9000 km in 3 Wochen! Danach gab es wieder einen silberen 4-Türer 1100 GLS, leider mit einem durch die Vorbesitzerin verschlammten Motor (Ölwechsel? Haben wir nicht gebraucht!) Nach Spülen mit Diesel klapperte der Motor vernehmlich und der ständige Wassereinbruch wurde durch Schlitze nach unten abgeleitet. Dann gabs da noch den silberen Matra Simca Talbot Rancho mit 88 Pony-PS der einen Heckaufbau aus Kunstoff und Glas hatte, man konnte mit den Fahrrad aufrecht hineinfahren, die Heckklappe diente als Campingtisch. Der Spritverbrauch war zum Verzweifeln, die Rostschäden am Rahmen auf Garantie ließ den Peugeot-Ingenieur sauer werden. Der cw-Wert war so hoch wie der Aufbau, über 120km/h flossen an die 12l Super auf 100km durch die Vergaser! Die 185er Breitreifen und nur Frontantrieb ließen im Winter schnell die Räder durchdrehen. Ein Hundebesitzer nahm mir die Rostlaube noch für viel Geld ab (unter dem Windlauf, wo die Scheibenwischerachse sitzen,war das Blech nur außen lackiert, von innen noch nicht mal grundiert). Insgesamt waren es viele fahrsichere Kilometer, die in 20 Jahre mit Simca, Chrysler France und Talbot- Autos zurückgelegt wurden!

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oliver Kubbilun

Meiner wäre zu haben. Wer ihn kaufen möchte, mailen..

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Christian Brüggemann

Mein erstes Auto war ein 1100er der aus zweien zusammen geschraubt (Rot und grün) war immer ein treuer begleiter. Nach einem Unfall stellte sich heraus das er nicht mehr instandgesetzt werden kommte da der Rost ihn noch zusammen hielt. Ihm folgte ein brauner 1100 GLS. Außer einem defekten Kupplungssystem und einem alterschwachen Anlasser, ohne probleme. Ich trauere der Zeit nach. Ihm folgte ein 1510 GLS.

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Jenny Lein

Habe einen Simca 1100 Bj. 1972 Bei Kaufinteresse bitte melden!

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Herr Antwort

Habe sie ihren simca noch ich suche einen

Ronald Drinkmann

Mein Simca 1100 LS kaufte ich mir 1982 vom Entlassungsgeld der Bundeswehr. Er war goldmetallic und 2 Zusatzscheinwerfer im Frontgrill. Als ich mit dem Wagen zu Hause ankam musste ich ihn natürlich meiner Familie vorstellen. Schnell unter die Dusche und dann eine Probefahrt mit meinem Bruder. Da ging schon die erste Katastrophe los. Er sprang nämlich nicht mehr an. ZumGlück gab es um die Ecke einen freundlichen Tankwart. Dann mit vereinten Kräften angeschoben liess sich der Motor starten .Nach ca. 10 Kilometern zum Einkaufszentrum den Wagen abgestellt. Nach ca. 30 Minuten das nächste Malheur. Motor abgesoffen und sprang nicht an.Also 90 Minuten gewartet .Dann ging es wieder. Einmal sind wir mit fünf Mann im Starkregen über die Autobahn gefahren und der Wagen hatte für einige Sekunden keine Bodenhaftung mehr. Als ich den Wagen über den TÜV bringen wollte,schlugen die Prüfer beide Hände über den Kopf zusammen. Der Unterboden hatte mehrere Fussballgroße Löcher. Man Stelle sich vor da war der Wagen gerade einmal 7 Jahre alt. Wenn ich heute ein 7 Jahre alten Gebrauchtwagen kaufen habe ich doch meistens noch mindestens 10 Jahre Spaß daran. Der Gag war das mein zweites Auto wieder ein Simca wurde. Und zwar ein 1301 Special. Aber das ist eine ändere Geschichte,die aber genauso leidvoll ist.

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