Fiat · Generation I

Fiat 124

Der Fiat 124 wurde von 1966 bis 1975 auf dem deutschen Markt angeboten. Er zählt zur Klasse Mittelklasse. Nachfolger ist der Fiat 131 (1975–1984).
1966 – 1975 Mittelklasse
4-tr. Stufenheck-Limousine, 1966 – 1975
Am deutschen Markt
10 Jahre
Modellvarianten
1
Motorisierungen
6
Karosserieformen
1
Vorgänger
kein Vorgängermodell
Zeitleiste
Nachfolger
Fiat 131 (1975 – 1984)

Modellvarianten

Eine Ausführung auf dem deutschen Markt

1966 – 1975

4-tr. Stufenheck-Limousine

Länge
4,03 m
Breite
1,63 m
Höhe
1,42 m
Radstand
2,42 m

Technische Daten

Motoren, Maße und Preise

Motorisierungen 6
Motor Kraftstoff Zylinder Hubraum Leistung Angeboten
Benzin Benzin 4 1.197 cm³ 60 PS vor70-72
Benzin Benzin 4 1.197 cm³ 65 PS 1972 – 1975
Benzin Benzin 4 1.438 cm³ 70 PS vor70-72
Benzin Benzin 4 1.438 cm³ 75 PS 1972 – 1975
Benzin Benzin 4 1.438 cm³ 80 PS vor70-72
Benzin Benzin 4 1.592 cm³ 95 PS 1972 – 1975
Abmessungen 1 Variante
Variante Angeboten LängeBreiteHöheRadstandKofferraum
4-tr. Stufenheck-Limousine 1966 – 1975 4.030 mm 1.625 mm 1.420 mm 2.420 mm

Alle Angaben beziehen sich auf die in Deutschland offiziell angebotenen Ausführungen. Die Jahreszahlen nennen den Zeitraum, in dem das Fahrzeug hier zu kaufen war — über Händlernetz oder Importeur; bei Kleinserienherstellern ist das zugleich die Bauzeit.

Häufige Fragen

Fragen zum Fiat 124

Von wann bis wann gab es den Fiat 124 in Deutschland?

Der Fiat 124 wurde von 1966 bis 1975 auf dem deutschen Markt angeboten, also 10 Jahre lang.

Zu welcher Fahrzeugklasse gehört der Fiat 124?

Der Fiat 124 zählt zur Klasse Mittelklasse.

Welche Karosserieformen gab es beim Fiat 124?

Überliefert sind eine Karosserieform: 4-tr. Stufenheck-Limousine.

Welche Motoren gab es im Fiat 124?

Im Bestand stehen 6 Motorisierungen von 60 bis 95 PS. Der Hubraum reicht von 1.197 bis 1.592 cm³. Als Kraftstoff ist Benzin verzeichnet.

Welches Modell folgte auf den Fiat 124?

Nachfolger ist der Fiat 131 (1975–1984).

Leser-Erfahrungen

6 Beiträge zum Fiat 124

Original-Beiträge aus der Community — unverändert übernommen.

Holger Kammler

Mein Fiat ist ein 124 N von 1967.1998 habe ich ihn mit 58tkm erworben. Erstaunlicherweise hat mein Exemplar kaum Rost (jedenfalls nicht sichtbar). Da ich den Fiat nur im Sommer fahre ist Rost hoffentlich auch in Zukunft ein Fremdwort, denn die Blechverarbeitungsqualität ist sehr schlecht. Weiterer Schwachpunkt sind die Bremsen; 4x Scheibenbremsen ohne Bremskraftverstärker, da braucht man alle Kraft im Fuß!!! Von der Handbremswirkung ganz zu schweigen. Die Antriebstechnik und die Fahreigenschaften hingegen sind phänomenal. Es ist kein Problem einen neuen Fiesta oder Polo zu ärgern und das ganze noch mit einem Sound...!!! Fazit : Ein sehr agiles Auto mit guten Fahreigenschaften und überdurchschnittlichen Fahrleistungen ;und der Sound dazu macht süchtig. ABER: Feuchtigkeit aller Art meiden!!

Antworten
heribert

Meinen 124 Special BJ. 70 besitze ich seit fünf Jahren. Nach einigen Schweißarbeieten und einer Instandsetzung der Bremsanlage kam er anstandslos über den TÜV. Der Wagen ist mit seinen 70 PS sehr sportlich zu fahren und läuft gestoppt 160 kmh. Auf der Autobahn kann man auch heutzutage mit ihm zeitweise die linke Spur nutzen und mit den Dopplescheinwerfern (4 x Fernlicht *g*)den einen oder anderen Wagen zur Seite schaffen. Dabei wird einem oft ein Vogel gezeigt, der Wagen animiert leider zum rasen. Er ist ausgesprochen zuverlässig, höchst komfortabel gefedert und bietet Platz für vier Personen. Der Kofferauam bietet Platz für einen Großfamlile. Der Wagen hat keinerlei Elektronik die kaputtgegehn kann, dafür aber vier Scheibenbremsen und als Special sogar einen Bremskraftverstärker. Der Tachometer sieht aus wie eben im Antiquitätenladen gekauft, kleine Kinder sind von den Kurbelfenstern begeistert. Noch schöner sind die auststellbaren Dreiecksfenster, die im Sommer zugfrei den Innenraum entlüften un kühlen. Selbst lange Reisen sind mit diesem Auto bei sparsamen Verbrauch höchst angenehm zu bewerkstelligen, der Auspuffsound ist unbeschreiblich schön. Ein Alfa ist ein Waisenknabe dagegen. Schon als kleines Kind hat mich der Klang eines 124er fasziniert, und wenn ich groß bin, dann kauf ich mir auch einen. 35 Jahre später wars dann soweit, ich habe bisher weder in Italien noch hier einen 124 S auf der Starße gehehen. Keiner hat ihn aufgehoben, fast jeder meint, es sei ein LADA.

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floppi

ein freund von mir hatte nen 124 s + nen 124 n, die mal ne weile bei mir rumstanden. bin natürlich einige male heimlich damit gefahren und kann nur sagen ich wünschte man würde heute noch so geile autos bauen...

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A. Werner

1976 habe ich den acht Jahre alten, bestens gepflegten 124 von meinem Vater übernehmen dürfen. Für die damalige Zeit war es ein super Auto. Klasse Sound, gemessen an der Motorleistung gute Fahrleistungen, viel Platz (im Urlaub hatten wir zu dritt ganze Nächte drin verbracht) usw. Aber nach einem Jahr war alles vorbei. Acht Jahre Garagenwagen mit wöchentlicher Pflege und nun nur noch fahren, das war zu viel für ihn, er war durchgerostet und ging auf den Schrott, schade.

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Siegfried Götz

Ein wirklich super Auto, doch leider war das Auto nach drei Jahren völlig durchgerostet, sonst würde ich das Auto vermutlich heute noch fahren!

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Siegfried Götz

Also jetzt schreibe ich ganz genau die Geschichte von meinem 124 Spezial. Am 1. August 1969 bekam ich mein neues Auto. Gegen mein "altes" Auto ein Karmann Ghia Coupe, Baujahr 63 war der FIAT mit 70 PS eine Rakete. Auch Straßenlage, Heizung, Bremsen, usw. waren waren mit meinem alten Fahrzeug nicht mehr zu vergleichen. Das Auto hatte bereits einen Drehstromgenerator mit 700 Watt, sowie eine elektrisch beheizbare Heckscheibe. Als ich das Auto im Jahre 1973 wieder verkaufte, war zwar immer noch der erste Auspuff und die erste Batterie im Fahrzeug, aber die Karosserie war an vielen Stellen völlig durchgerostet

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