Fiat · Generation I

Fiat Regata

Der Fiat Regata wurde von 1983 bis 1990 auf dem deutschen Markt angeboten. Er zählt zur Klasse Mittelklasse. Nachfolger ist der Fiat Tempra (1990–1996).
1983 – 1990 Mittelklasse 4 Varianten
4-tr. Stufenheck-Limousine, 1986 – 1990
Am deutschen Markt
8 Jahre
Modellvarianten
4
Motorisierungen
9
Karosserieformen
2
Vorgänger
Fiat 131 (1975 – 1984)
Zeitleiste
Nachfolger
Fiat Tempra (1990 – 1996)

Modellvarianten

4 Varianten auf dem deutschen Markt

Erste Ausführung

1983 – 1986 · 2 Varianten
Für diese Variante liegt uns noch kein Foto vor.
1983 – 1986

Erste Ausführung 4-tr. Stufenheck-Limousine

Länge
4,26 m
Breite
1,65 m
Höhe
1,41 m
Radstand
2,45 m
Für diese Variante liegt uns noch kein Foto vor.
1985 – 1986

Erste Ausführung 5-tr. Kombi-Limousine „Weekend"

Länge
4,27 m
Breite
1,65 m
Höhe
1,45 m
Radstand
2,45 m

1. Facelift

1986 – 1990 · 2 Varianten
1986 – 1990

1. Facelift 4-tr. Stufenheck-Limousine

Länge
4,26 m
Breite
1,65 m
Höhe
1,41 m
Radstand
2,46 m
Kofferraum
513 l
Für diese Variante liegt uns noch kein Foto vor.
1986 – 1990

1. Facelift 5-tr. Kombi-Limousine „Weekend"

Länge
4,27 m
Breite
1,65 m
Höhe
1,45 m
Radstand
2,46 m
Kofferraum
460 l

Technische Daten

Motoren, Maße und Preise

Motorisierungen 9
Motor Kraftstoff Zylinder Hubraum Leistung Angeboten
Benzin Benzin 4 1.301 cm³ 65 PS 1983 – 1987
Benzin Benzin 4 1.498 cm³ 75 PS 1983 – 1987
Benzin Benzin, Kat 4 1.498 cm³ 75 PS 1985 – 1990
Benzin Benzin 4 1.498 cm³ 83 PS 1984 – 1987
Benzin Benzin, Kat 4 1.585 cm³ 90 PS 1987 – 1990
Benzin Benzin 4 1.574 cm³ 100 PS 1983 – 1986
Diesel Diesel 4 1.698 cm³ 58 PS 1983 – 1985
Diesel Diesel 4 1.929 cm³ 65 PS 1984 – 1990
Diesel Diesel, Turbo 4 1.929 cm³ 80 PS 1986 – 1990
Abmessungen 4 Varianten
Variante Angeboten LängeHöheRadstandKofferraum
4-tr. Stufenheck-Limousine 1983 – 1986 4.260 mm 1.412 mm 2.448 mm
5-tr. Kombi-Limousine „Weekend" 1985 – 1986 4.267 mm 1.450 mm 2.448 mm
4-tr. Stufenheck-Limousine, 1. Facelift 1986 – 1990 4.260 mm 1.412 mm 2.455 mm 513 l
5-tr. Kombi-Limousine „Weekend", 1. Facelift 1986 – 1990 4.267 mm 1.450 mm 2.455 mm 460 l

Breite bei allen Varianten 1.650 mm. Alle Angaben beziehen sich auf die in Deutschland offiziell angebotenen Ausführungen. Die Jahreszahlen nennen den Zeitraum, in dem das Fahrzeug hier zu kaufen war — über Händlernetz oder Importeur; bei Kleinserienherstellern ist das zugleich die Bauzeit.

Häufige Fragen

Fragen zum Fiat Regata

Von wann bis wann gab es den Fiat Regata in Deutschland?

Der Fiat Regata wurde von 1983 bis 1990 auf dem deutschen Markt angeboten, also 8 Jahre lang.

Zu welcher Fahrzeugklasse gehört der Fiat Regata?

Der Fiat Regata zählt zur Klasse Mittelklasse.

Welche Karosserieformen gab es beim Fiat Regata?

Überliefert sind 2 Karosserieformen: 4-tr. Stufenheck-Limousine und 5-tr. Kombi-Limousine.

Welche Motoren gab es im Fiat Regata?

Im Bestand stehen 9 Motorisierungen von 58 bis 100 PS. Der Hubraum reicht von 1.301 bis 1.929 cm³. Als Kraftstoffe sind Benzin und Diesel verzeichnet.

Welches Modell folgte auf den Fiat Regata?

Vorgänger war der Fiat 131 (1975–1984). Nachfolger ist der Fiat Tempra (1990–1996).

Leser-Erfahrungen

18 Beiträge zum Fiat Regata

Original-Beiträge aus der Community — unverändert übernommen.

Wilfried

Grüß Gott. Hatte man einen Regata, er war der größte Schrott den ich je hatte. Hässliches Styling und immer kaputt. Hatte ihn von 98 bis 01, des Fiat war mehr in der Werkstatt als daheim. Würde ihn nie wieder kaufen, weiß nicht mal, warum ich ihn überhaupt gekauft hab. Kann ihn nicht empfehlen!

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Hilmar

Kann dir nur zustimmen, Wilfried. Der Regata 75 i.e. Automatico von mir war auch sauschlecht. War wahrscheinlich besoffen, als ich ihn mir beim Fiat-Händler für 900.- DM geholt habe!

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Christian

Komisch - wir haben seit 1985 einen Regata 75s Weekend (Kombi) und der hat noch nie eine Werkstatt von innen gesehen - außer zum Reifenwechsel. Sind mit dem Wagen hochzufrieden - gut Styling ist ein bischen bieder - aber besser als die heutigen Opel und VW-Modelle! Aber wahrscheinlich liegt das daran, dass man die Italienischen Autos verstehen muß - und dass dies nicht jeder Mensch kann!!

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Ernst Klammer

Ne wohr! Der Regata war das schrottigste und hässlichste Auto der Welt! Tritt ihn auf der BAB! Gib dem Teil die Sporen bis es auseinanderfällt! Die meisten Regata hält eh nur noch der Rost zusammen, sofern es noch welche außer meinen gibt.

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Mike

Hatte über mehrere Jahre beruflich 2 Regata 75 S.i.e. (beide mit knapp über 200.000 Km auf der Uhr fahrbereit weiterverkauft) und konnte eigentlich nur über Rost klagen (das dieses Problem aber einige andere Marken weit mehr getroffen hat beweisen z. B. diverse Opels aus den 80igern). Motor/Getriebe sind extrem robust. Die Wagen waren super ausgestattet und sehr geräumig, flott und komfortabel (ja ich hatte viele Vergleichsmöglichkeiten, da ich damals Kurierfahrer war). Wer zu den Minipreisen die Verarbeitung eines Benz erwartet wird naturgemäss enttäuscht. Ich erinnere mich gerne an meine Regatas!

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Heribert Rüdinger

FIAT heißt ja wörtlich übersetzte : Für Italiener Ausreichende Technik. Mein Regata ist noch heute sehr schlecht, weiß gar nicht warum ich ihn überhaupt noch fahre. Mit dem Fiat bin ich seit 1992, seit der Regata in meinem Besitz ist, Dauergast in der Werkstatt und empfehle dieses Auto nur ausgesprochenen Hobby-Schraubern oder unverbesserlichen Italo-Fans. Schön ist er aber, der Regata, dazu hat mein 88er schon eFH vorne und ein Blaupunkt-Berlin-Radio von damals. Schöne Spielerei. Aber ich muss mich wohl nach einem neuen Auto umsehen. Servus ihr lieben Leut!

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robert

Mein 88er hatt nur kleine Rostprobleme, die nicht der Rede wert waren, aber ansonsten einfach klass zu fahren und ausgeschaut hat er auch net schlecht. Das man keinen Ferrari unterm Hintern hat, muß aber jedem klar sein. Ab dem 10en Jahr sollte man aber einen guten Mechaniker kennen (Zahnriemen)

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Alexander

Ich habe mir 1989 als Fahranfänger einen Regata 75 i.e. in der Sondermodellversion "Mare" neu bestellt und war im großen und ganzen sehr zufrieden. Der Motor war, 1,5 lt. mit 75 PS, recht spritzig und sogar sparsam, aber Elektrikprobleme waren nervig. Mehrmals hatte ich durchgebrannte el. Fensterheber und div. Sicherungen. Rost war kein Thema - eine einzige Stelle am Kofferraumdeckel, direkt beim Schloß. Leider war ich nach nur 14 Monaten in einer Massenkollision auf der Autobahn verwickelt, der Regata ein Totalschaden. Allerdings ging ich ohne schwereren Verletzungen hervor, was von der Dame in ihrem VW Golf (das vor mir fahrende Fahrzeug) und der Herr in seinem 240-er Volvo (hinter mir) nicht behaupten konnten. Fazit: Ich bin froh, den Regata gekauft zu haben, auch wenn die Dauer viel zu kurz war.

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Carlo-Massimo Bastino

Ich fahre auch einen Regata. Es ist ein Diesel von 11/1987. Er ist jetzt 214.000 Kilometer gelaufen. Ach, wie soll ich sagen, eigentlich bin ich, abgesehen von diversen Verarbeitungsmängeln und Macken ganz zufrieden damit. Ein guter Wagen aus meiner Heimat Italia.

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Rainer

Wenn es dieses Modell (weekend-Version)heute noch als Neuwagen irgendwo zu kaufen gäbe, holte ich ihn morgen ab. Hat mich nie im Stich gelassen, nach jetzt 185.000 Km, von denen er 140.000 ohne Probleme bei mir absolviert hat. Sparsam, praktisch, zuverlässig, für die damalige Zeit (Bj. 1987) gut ausgestattet, ich kann wirklich nicht meckern. Und Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters, optisch hat er jedenfalls ein eigenständiges Gesicht zu bieten, nicht so einer der rundgelutschten Nobodies, die man nicht auseinanderhalten kann!

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Andreas

Fahre seit 1987 einen Regata75Sie mit170000km auf dem Tacho und habe bis heute bis auf Kleinigkeiten(Rost)keine Probleme .Habe mir sogar noch einen Weekend als 75ie gekauft(beim Kauf vor einem Jahr echte 99990km)und fahre dieses Fahrzeug täglich ohne Mängel.P.S.suche Teile für beide Fahrzeuge.Wer Fiat fährt liebt sein Auto und kann über viele kleine Mängel nur schmunzeln.

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C. Röttger

Im Jahr 1998 habe ich einen 88er Regata 75i.e.SX bei meinem Fiat-Händler in der letzten Ecke stehend entdeckt. Aus erster Hand, alle KD´s gemacht, 57tkm. Das Metallic-Grün konnte mich auch nicht davon abhalten, zuzuschlagen. Sofort blühte "Oma Hanke" (Kosename für den Regata, abgeleitet von der ersten Vorbesitzerin welche Jahrgang 1918 war) Einsatz unter erschwerten Bedingungen: Mein neuer Studienort war 60km entfernt. Doch als Langstreckenauto taugte der Regata mit seinen Wohnzimmersesseln hervorragend und der Motor zog wie Harry - auf gleicher Augenhöhe mit den damals in Mode kommenden Golf TDI. Störend war lediglich die Fiat Check Control. Täglich - ja manchmal stündlich oder bei feuchtem Wetter im Minutentakt - verbreitete sie mit ihren 237 Lämpchen neue Schreckensmeldungen über den Zustand von "Oma Hanke", die sich aber aber samt und sonders als hypochondrische Erscheinungen abhaken ließen. Das Desingn lag irgendwo zwischen echt italienisch und schrullig, Rost gab es keinen. Der Motor sang eine angenehme Partitur von sonor bis kernig, die Straßenlage war straff und direkt und, man mag es ja kaum glauben, die Verarbeitung astrein! Kein Klappern und Quietschen, saubere Passungen. Doch nach einem dreiviertel Jahr mit fast 30.000km (!) ohne Defekt machte Oma Hanke zunächst mit einem Renault, und drei Wochen später mit einem VW unverhofft und unverschuldet so heftig Bekanntschaft, daß sie das leider nicht überlebte. Gerne denke ich an diesen Wagen zurück, der auf sehr unpompöse und zurückhaltende Art Stil hatte.

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Otto W. Reisser

Ich hatte von 1991-2007 einen elfenbeingelben Regata 100 S von 1986. Ich habe ihn aus erster Hand gekauft mit 65.000 Kilometern bei einem Fiat-Händler, für 5500 Mark und mit Scheckheft. Ich war mit dem Fiat Regata immer zufrieden. Ein Erlebnis bleibt dauerhaft mit ihm verbunden: 1993 fuhr ich mit ihm an den Gardasee. An einer Tankstelle an der italienischen Autostrada fragte ich den Tankwart, ob er mal eben kurz nach Öl, Bremsflüssigkeit und Kühlwasser sehen könnte. Er tat es und sagte am Ende freundlich: "Du deutsche Mann! Warum du fahren so scheiße Fiat? BMW, Mercedes, Audi, Opel..." - er zählte mir alle deutschen Automarken auf, die er kannte, und konnte es nicht verstehen, wieso ich als BRD-Bürger einen Regata fuhr. Aber dennoch - so schlecht war der Regata gar nicht! Komfortabel, zuverlässig und preiswert brachte er mich 16 Jahre lang noch überall hin. Gut, die Verarbeitung war etwas klapprig, aber das störte nicht. Mit 340.000 Kilometern trennte ich mich letztes Jahr schweren Herzens von der Fiat-Limousine und verkaufte den Wagen für 150 Euro weiter.

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Erhard Franzen

Ich besitze einen in Uni Hellgrün lackierten Fiat Regata 75 i.e. von 8/1987, der nun 157.000 Kilometer gelaufen ist. Ich mag meinen Wagen und bin sehr zufrieden. Habe sogar noch Betriebsanleitung und Scheckheft.

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peter wohllebe

Meine Tante hat einen Regata 75ie mit geregeltem Kat.Sie ist sehr zufrieden,obwohl sie wenig damit gefahren ist (31000 km)Sollte sich ein Liebhaber dafür interessieren würde sie sich schweren Herzens von Ihm trennen,denn Ihre Fahrkünste lassen bedenklich nach.Ruft mich eifach an. 01716174040 23.12.2008

Antworten
Frank Kirchhöfer

Haben 1986 Fiat Regata ES (Energy saving), 75 PS mit Start Stop Automatik anläßlich null-Leasing gekauft. War ein schönes, zuverlässiges, sparsames Auto. Im Moment ist Start Stop ja wieder im Kommen. Er hatte einen elektronischen Vergaser, mit Schubabschaltung und 3-Wege Kat. Lief besser als mancher 90 PS Jetta. (Rennen.. Fahrt in den Urlaub). Leider ein Unfall auf Glatteis mit Totalschaden (Frontal gegen Polo)aus der Kurve in einen Acker - aber Fahrgastzelle mit guter Knautschzone. Habe danach 2 * Tipos gefahren - Insbesondere der 90 PS konnte an Regataqualitäten nicht anknüpfen.

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Brunne Dieter

Habe mir zum 20.Geburtstag voriges Jahr einen Regata 70 , Bj.1985 in weinrot, bei Ebay ersteigert, um wohlfeine 800€. Er wurde von einem pensionierten Vizeleutnant scheckheftgepflegt. Bei einem Ausflug nach Italien wurden dann die Stromabnehmerkohlen der Lichtmaschine zu kurz, und wir mussten in einer Fiat-Werkstätte in Trient einkehren, der Fehler wurde allerdings nicht richtig erkannt, und so kamen wir mit 3 Batterien nach Hause ;-). Die restlichen 15.000km bewältigte er tadellos, auch bei etwas härterer Fahrweise. Auf Fiat-Treffen werden solche Karossen immer seltener bis gar nicht mehr vorhanden. Mein Credo: Erhaltungswürdiger großer Bruder des Ritmos

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Michael

Habe 1988 den Regata Quarzo (75PS, Benziner) meines Vaters mit knapp 30.000km übernommen und ihn 10 Jahre und 300.000km gefahren. In der Zeit habe ich drei schwere Unfälle gehabt (Hecktreffer). Ergebnis war jedes mal das der Regata aus eigener Kraft in die Werkstadt fuhr und die Gegner (190er Benz, 626er Mazda, Golf2) kamen in den Autohimmel. Die einzigen grösseren Macke die er entwickelt hat war ein gerissener Keilriemen und ein durchgerosteter Auspuff. Für ein Auto das keine Garage gesehen hat nicht ohne. Als ich ihn am Ende abgab haben wir aus Spaß (der TÜV Mensch war nen Bekannter) den TÜV gemacht und den Motor durchgemessen. Für kleines Geld wäre er noch mal drüber gekommen. Heute steht zwei Garagen von meinem Opel ein perfekt erhaltener Regata eines Nachbarn der ihn noch als Alltagsfahrzeug verwendet.

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