Wohin mit den Sommerreifen im Winter?

Die meisten Autofahrer haben zweimal im Jahr das gleiche Ritual: Der Satz Sommerräder muss runter und der Satz Winterräder rauf - und umgekehrt.

Wohin mit den Sommerreifen im Winter?

Die meisten Autofahrer haben zweimal im Jahr das gleiche Ritual: Der Satz Sommerräder muss runter und der Satz Winterräder rauf - und umgekehrt. Das entweder bequem in der Werkstatt ihres Vertrauens oder günstig selbst mit Wagenheber und Muskelkraft.

Doch wohin mit dem nicht gebrauchten Satz? Viele Werkstätten bieten eine professionelle Überwinterung an, lassen sich dies aber oftmals teuer bezahlen.
Will man darauf verzichten und seinen Reifen etwas Gutes tun, sollte man einen geeigneten Raum zur Verfügung haben. Denn sowohl Wärme und Licht, als auch Öle und Benzin greifen den Gummi an und verringern die Lebensdauer - nicht jede Garage und jeder Keller ist also automatisch der perfekte Lagerplatz.

Bei Reifen auf Felgen wird idealerweise der Luftdruck etwas erhöht (bis +0,5 bar) und dann liegend gelagert - am besten auf einem Felgenbaum oder einer Wandhalterung. Mehr Pflege brauchen Reifen ohne Felgen: Diese lagern besser stehend, sollten aber ein bis zweimal während einer Saison gedreht werden.

Übrigens: Wer glaubt sich Geld zu sparen indem er auf Winterreifen verzichtet, der irrt.
Denn durch die gefahrenen Kilometer nutzt sich jeder Reifensatz ab - man muss also nur schneller seine Sommerreifen ersetzen. Auch deshalb ist es sinnvoll auf Winterreifen zu setzen, die Sie bei Händlern wie tirendo bequem online kaufen können, und damit nicht auf die gravierenden Sicherheitsvorteile der Winterbereifung verzichten.
Denn schließlich haben Winterreifen nicht nur ein spezielles Profil für Fahren auf Schnee, sondern vor allem auch eine weichere Mischung die bereits bei geringen Plusgraden deutlich mehr Haftung bietet. Kommt es dann doch zum Unfall, hilft nur noch der Gang zum Anwalt für Verkehrsrecht.

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